
Kronen Zeitung
COACH ZUVERSICHTLICH
Im Abstiegskampf hat der GAK ein Ass im Ärmel!
Trainer Ferdinand Feldhofer pfiff bei Fußball-Bundesligist GAK das nervenzerfetzende Frühjahr an. Vom erfolgreichen Klassenerhalt ist der rote Coach völlig überzeugt, wie er der „Krone“ verraten hat.
Energiegeladen vom Urlaub in Andalusien – seinem ersten seit eineinhalb Jahren – wo er auch seinen Ex-Mentor und Ex-Teamchef Pepi Hickersberger besucht hatte, pfiff Ferdl Feldhofer gestern im TZ Weinzödl bei eisigen minus vier Grad zum offiziellen Trainingsstart beim GAK. Vor dem bevorstehenden Frühjahrs-Nervenkrimi gewährte er der Krone ausgiebig Einblick in alle relevanten Themen bei den Roten:
Später Trainingsstart: Wir haben ja schon vor den Shuttle Runs zwölf Einheiten im Heimprogramm bestritten, außerdem hat die halbe Mannschaft seit Montag freiwillig gemeinsam in Weinzödl am Platz trainiert.
Nervenkrimi im Frühjahr: Damit können wir umgehen, was wir letzte Saison im Abstiegs-Play-off bewiesen haben! Wir haben nach dem Sommerumbruch Zeit gebraucht, uns zu finden, sind jetzt aber deutlich gefestigter. Die zweite Herbsthälfte stimmt mich zuversichtlich, dass wir uns vor keinem zu verstecken brauchen.
Verstärkung im Tor: Wir haben Franz Stolz sicher nicht als Nummer zwei geholt – das können wir uns auch gar nicht leisten! Der Franz hat Fähigkeiten, die uns helfen werden. Er hat ein Profil, das am internationalen Markt sehr gefragt ist. Er hat sich auch die jugendlichen Hörndln im Ausland abgestoßen. Er wirkt mittlerweile sehr erwachsen und dominant im Auftreten. Dass er seit Oktober bei Rapid Bukarest nicht mehr gespielt hat, ist kein Problem. Wir haben genügend Testspiele.
Italo-Transfer: Das jüngste Angebot für Fofana aus der Serie A ehrt uns. Das zeugt von unserer guten Arbeit als Plattform. Ich traue Sadik den Sprung in die Serie A durchaus zu. Sollte er gehen, müssen wir das kompensieren – da würde sich wohl extern etwas tun. Fix: Weiteren Ausverkauf wird’s keinen geben, auch wenn es für einige Spieler Interesse gibt.
Ersatz für Jano: Wir werden definitiv jemanden holen wie Zeteny, der ähnliche Fähigkeiten hat, mit Tiefgang, Technik und Intensität. (Anmerkung: Thomas Murg hat abgewunken, weil er seine Kinder nicht aus der Schule nehmen will und bis Sommer in Saloniki bleibt.)
„Vier-Punkte-Polster“: Der Vorsprung auf Blau-Weiß Linz ist mir und uns allen nicht genug. Jetzt gilt es, in den nächsten fünf Runden so viele Punkte wie möglich zu holen, um gefestigt ins Play-off zu gehen.
Klassenerhalt: Ich bin zuversichtlich! Der Zusammenhalt hat uns schon letztes Jahr geholfen. Denn mit unseren Fans zusammen sind wir als Einheit stärker als viele andere.
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Bild: GEPA
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